Praxisnah und nachhaltig – Die Live-Projekte unserer Change-Ausbildung

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Keine rein theoretische Herangehensweise an Change-Management-Modelle und Methoden. Keine rein theoretischen Anwendungsfälle und Szenarien. Keine Rollenspiele zu Widerständen in Change-Projekten. Nein: Wir arbeiten an Live-Projekten.

Im Dezember 2016 endete die vierte Change-Management-Ausbildung CIA (Change in Action). Die fünfte startete ein paar Tage darauf – wieder ausgebucht. Beliebt ist die Change-Management-Ausbildung bei den Teilnehmern und Beteiligten unter anderem aufgrund der Live-Projekte von Non-Profit-Organisationen.

Unsere Teilnehmer erledigen alle Aufgaben eines Change-Agents – von der Auftragsklärung über darauffolgenden Change-Beratung bis hin zur Durchführung von Workshops. Die vermittelten Inhalte – Methoden, Phasen und Haltung im Change – werden dadurch sofort in echten und herausfordernden Situationen angewandt und verinnerlicht.

Die vierte Change-Management-Ausbildung kooperierte mit dem KAB-Diözesanverband München und Freising e. V. und der Flüchtlingshelfer-Organisation der Gemeinde Holzkirchen. Beide Auftraggeber haben wir für Sie interviewt: Wolfgang Pretzer, Geschäftsführer des KAB-Diözesanverbandes München und Freising und Franz Lutje, Integrationsbeauftragter der Gemeinde Holzkirchen.

Mit Blick auf das begleitete Change-Projekt: Was war der Anlass und das (sich ergebende) Kernthema?

Herr Pretzer:
Anlass für den Change waren unterschiedliche Zieldefinitionen von Inhalt, Struktur und Zusammenarbeit innerhalb der Verantwortlichen in unserer Organisation. Als Folge davon sollten in der Change-Beratung bisherige Strukturen und Ziele geprüft und bei Bedarf neu definiert werden. Ein Anliegen war es dabei, die Zusammenarbeit der Verantwortlichen in der Organisation und zum Kooperationspartner zu überdenken.

Herr Lutje:
Der Anlass war die gute Struktur des sehr groß gewordenen Helferkreises Asyl in Holzkirchen effizienter zu gestalten und zu optimieren. Im Vordergrund stand dabei die Zusammenarbeit der Ehrenamtlichen innerhalb der Arbeitsgruppen, aber auch Arbeitsgruppen übergreifend.

Wie haben Sie den Prozess, die Zusammenarbeit mit den Change-Agents und ComTeam erlebt?

Herr Pretzer:
Alle Beteiligten von ComTeam haben sich von Anfang an und durch den ganzen Prozess hindurch über unsere Erwartungen hinaus engagiert. Wir merkten, dass ComTeam unsere Anliegen und Fragen immer ernst genommen hat. Der Austausch der Change-Agents untereinander und mit den Kursleitern war positiv spürbar. Wir merkten, dass die Change-Management-Ausbildung von ComTeam uns einen „gemeinsamen“ Entwicklungsprozess ermöglichte.

Betonen möchte ich die hohe fachliche Kompetenz. Auch das sehr „saubere“ und transparente Arbeiten war bemerkenswert. Wir spürten das sowohl von Seiten der Kursleiter als auch von Seiten der Change-Agents. Dadurch war es möglich, die im Prozess auftretenden Probleme gut zu bewältigen. Die Zusammenarbeit war geprägt von großer Wertschätzung und einem „Miteinander“ im Entwicklungsprozess.

Alle unsere Erwartungen im Beratungsprozess wurden auf jeden Fall erfüllt und in Teilen auch weit übertroffen.

Herr Lutje:
Mit der kreativen Methodik und dem sensiblen Vorgehen der Change-Agents konnte systematisch eine Lösung erarbeitet werden. Wir reflektierten den Ist-Zustand und arbeiteten an einer Lösung, in die ein Großteil der ehrenamtlichen Helfer miteingebunden war.

Welche Ergebnisse und Veränderungen sind wahrnehmbar?

Herr Pretzer:
Durch den Beratungsprozess ist eine gute Basis einer konstruktiven und vertrauensvollen Kooperation innerhalb unserer Organisation und zum Kooperationspartner entstanden. Außerdem erzielten wir eine Klarheit der Strukturen und eine Vereinfachung der Abläufe. Die Regeln der Zusammenarbeit und die Aufgabenverteilung sind klarer geworden. Im Gesamten hat sich ein hoffnungsintensiver Aufbruch zu Veränderungen eingestellt.

Herr Lutje:
Durch die gemeinsame Erarbeitung eines Verhaltenskodex wurde ein klarer Rahmen für die Zusammenarbeit gesetzt.

Vielen Dank!

Martin Gros

Jahrgang 1965, ComTeamer seit 2000 Als Geschäftsbereichsleiter Consulting leite ich ein klasse Team – gemeinsam sorgen wir für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung unserer Beratungsarbeit. Als Unternehmensberater unterstütze ich bei der Konstruktion von Veränderungs-Architekturen, sorge für gute inhaltliche Lösungen und berate Führungskräfte und Projektleute. Als Trainer qualifiziere ich Führungskräfte unterschiedlicher Hierarchieebenen und bilde Prozess- bzw. Change-Manager aus. Besonders reizvoll finde ich die Arbeit als Sparringspartner von Projektleitern und Auftraggebern. Auch genieße ich die Arbeit mit Großgruppen und die regelmäßige Begleitung von Führungsteams. Meine „Zwischenstationen“ – Bank-Zeit, Studium „Strategisches Management und Organisation“ (BWL), viele Jahre Beratungsgeschäft im Mittelstand, im Public Sector und auf Konzernebene, eine Systemische Weiterbildung und diverse weitere Qualifizierungen auf der Hard- und Softfact-Seite – haben mein heutiges Handeln mit geprägt. Meine Arbeitsweise ist geprägt von der Leidenschaft für Themen und dem Respekt gegenüber den Menschen und ihren bisherigen Leistungen. Mir ist es wichtig, Klarheit zu schaffen und Hebel zu finden, die ein Problem lösen und nicht nur Symptome beseitigen. Als angekommener Zua’groaster genieße ich die grandiose Natur Oberbayerns und lasse mich gerne durch Freunde, Reisen, Engagements, Zeitungen und Bücher inspirieren. Mein Erfolgsprojekt als Familienmensch: die Balance!

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Martin Gros 2018-02-22T17:50:00+00:00 1. Juni 2017|

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